Interview mit Thomas

Ist jetzt auch schon ein paar Wochen her das ich hier im Blog den Aufruf nach einem Fotografen der sich für ein Interview für meine Abschlussarbeit zur Verfügung stellt gestartet habe. Es hat sich auch wirklich jemand gemeldet –danke Sue- das allerdings erst nachdem ich mein Interview schon hatte. Thomas Leuthard seines Zeichen Street Photographer aus Luzern hat sich sofort dazu bereit erklärt mir meine Fragen zu beantworten. Entstanden ist sehr schnell ein sehr tief greifender Dialog der sich nicht nur um die Fotografie gedreht hat. Ich finde es immer noch sehr spannend mir die Antworten durch den Kopf gehen zu lassen. Ich habe bekommen was ich mir in meinen besten Vorstellungen nicht hätte ausmalen können für meine Abschlussarbeit. DANKE THOMAS FÜR DIESES HAMMER INTERVIEW! (und den nebenbei echt coolen Nachmittag)

Weil es einfach zu schade ist diese tollen Antworten einfach auf dem Computer und dann in meiner Abschlussarbeit versauern zu lassen, werde ich das hier jetzt einfach in vollem Umfang hochladen. Ich kann euch wirklich nur Raten das ganze mal durchzulesen. Man kommt schon auch ein bisschen ins Grübeln.

 

1. Wie hast du mit dem Fotografieren begonnen?

Das war mehr Zufall als geplant. Ich war im Jahre 2008 geschäftlich in Tel Aiv unterwegs und habe damals im Hotelzimmer beim durchblättern eines Computerheftchen diese Kameras gesehen und dachte das wär doch was für mich. Ich habe mir dann die billigste Kamera ausgewählt und mir die Nikon D40 gekauft, einfach aus reiner Neugier weil ich das mal versuchen wollte. Habe dann alles ein bisschen ausprobiert, habe auch einige Kurse besucht und habe dann aber gemerkt dass das nicht das ist was ich eigentlich möchte. Im Sommer 2008 war ich dann –auch wieder geschäftlich- in Peking bei den Olympischen Sommerspielen unterwegs wo ich dann eigentlich rein aus den Begebenheiten und meinen Beobachtungen mit diesen vielen verschiedenen Leuten den Grundstein zur Streetfotografie gelegt habe. Da liefen so viele verschiedene Leute herum und ich fand das so spannend das festzuhalten, dass ich bis heute zu 99% dabei geblieben bin.

 

2. Wie würdest du deinen Stil bezeichnen?

Wenn man drei Streetfotografen fragen würde wie sie diese Richtung beschreiben würden, würde man wahrscheinlich drei verschiedene Antworten bekommen. Für mich und somit auch meine Fotos sind meistens Schwarz/Weiss, sehr nah –manchmal vielleicht auch zu nah- und halten das Leben in seiner Realität in diesem einen Moment fest.

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3. Was schätzt du so an der Fotografie?

Die Herausforderung immer ein besseres Bild machen zu wollen. Ein Foto ist nie perfekt. Gerade auf der Strasse wo du eigentlich nichts selber in der Hand hast ausser deiner Kamera die du selber steuerst, wird nie alles genau perfekt sein. Und diese Sache, immer dich selber übertreffen zu können finde ich sehr spannend. Ich habe mal in einem Buch geschrieben das ich am letzten Tag meines Lebens mein perfektes Foto schiessen möchte weil ich dann weiss, du hast alles geschafft was du möchtest und ich kann jetzt beruhigt gehen. Würde ich dieses perfekte Foto heute schon machen würde für mich der Reiz an dem ganzen entfallen und ich müsste mir ein neues Hobby suchen. Ich könnte mich ja selber nicht mehr übertreffen und würde an Stelle treten. Genau dieses irgendwie Uferlose fasziniert mich sehr. Es wird NIE DAS perfekte Foto geben.

 

4. Wie viel Zeitdokument steckt in deinen Fotos?

Ich denke in meinen Bildern steckt mehr Zeitdokument je mehr man drüber nachdenkt. Letztens habe ich ein Bild von einem Jungen im Kinderwagen mit einem iPad in der Hand gemacht, das irgendein Spiel spielte wo es wohl einen Burger zusammenbauen konnte. Also das man das Kind in so jungem Alter eigentlich mit einerseits dem Feind jedes Ernährungswissenschaftler „infiziert“ und andererseits dann auch noch auf einem iPad statt es das selber in der Küche erfahren lassen. Ich könnte mir gut vorstellen das man in fünf, zehn vielleicht auch zwanzig Jahren mit solchen Bildern auch irgendwo durch sagen könnte das die Spuren zu zum Beispiel Übergewicht ja schon sehr früh gelegt wurden. Meine Bilder zeigen einfach die Wahrheit wie es ist und verfälschen nicht durch eine gestellte Szenerie. Wie viel Zeitdokument im Endeffekt darin steckt wird die Zeit zeigen.

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5. Findest du denn Fotografie ein geeignetes Mittel um eine der wohl komplexesten Menschlichen Erfindungen festzuhalten?

Wenn man die Zeit festhalten will muss man sehen was macht die Person, was trägt eine Person und wo befindet sie sich. Also wer denkt mit einem Portrait ein Zeitdokument zu schaffen lebt glaube ich illusorisch. Ich bin nach wie vor der Meinung das man mit einem Foto weit mehr sagen kann als mit einem Schriftdokument oder sogar einem Film in Bild und Ton. Aber es muss sicher eine Gesamtaufnahme sein und sollte sich nicht zu fest auf einen Punkt fixieren

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6. Gibt es einen Moment in deinem Leben, den du im Nachhinein vielleicht besser festgehalten hättest, die dich vielleicht sogar heute noch aufregen das du sie nicht gemacht hast?

Es gibt Momente die mich so fasziniert haben das ich quasi vergessen habe ein Foto zu machen. Bilder an die ich mich zum Teil bis heute erinnern kann. Ein Bild das Wurmt mich aber bis heute noch.

Da war ich in einer Kunstausstellung. Da hing ein Bild -zu 90% in Grün- das einen Menschen zeigt der auf einer art OP-Tisch lag. Alles in allem ein sehr surreales Bild. Vor diesem Bild stand ein Mädchen fast komplett in Grün angezogen Das dieses Bild fasziniert betrachtete. Ich habe diese Szenerie gesehen und ein Foto davon gemacht. Jetzt habe ich aber am Morgen zuvor bei einem Update vergessen einzustellen das es die Bilder in Farbe abspeichern soll. Ich schaue zuhause meine Ausbeute an und musste mit Schrecken feststellen das ich dieses super Bild gerade so gut nicht hätte machen können. In Schwarz/Weiss war dann natürlich die ganze Aussagekraft dahin. Das verfolgt mich bis heute noch ein bisschen und erzähle ich auch öfters bei meinen Workshops das man echt immer seine Einstellungen beachten soll.

 

7. Was treibt dich an und was inspiriert deine Fotografie?

Eigentlich ist das Leben meine Inspiration. Ich habe nicht eine Person von der ich sagen würde sowas will ich machen. Klar sehe ich oft ein Bild zum Beispiel in einem Modeheftchen und denke „sowas will ich auch machen“ aber das ist dann nicht Fotografen abhängig oder so, sondern dann inspiriert mich dieses Bild. An Inspirationsquellen mangelt es mir eigentlich nie. Wer mit offenen Augen durchs Leben läuft und sich eben auch inspirieren lässt wird da glaube ich nie Probleme haben. Gewisse Regelmässigkeiten oder Auffallende Details an einem hunz kommunen Gegenstand und schon wächst eine Idee heran. Die meisten Ideen zu neuen Bilder kommen mir eigentlich unter der Dusche. Oft irgendwo einen Gedankenfetzen aufgegabelt, zwischengespeichert und sein gelassen und dann unter der Dusche wo ich auch mal einfach nichts denken kann und der Kopf leer ist, dann kommen mir jeweils die besten Ideen. Und dann kann ich das auch meistens auch nicht einfach dabei belassen. Kreativität und eine Idee verflüchtigen sich sehr schnell. Ich muss das dann wirklich umsetzen oder umzusetzen versuchen, sonst wird mich das nicht in Ruhe lassen und ich kann den Kopf nicht frei kriegen.

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8. Wie oft gibt es diese Momente in denen du deine Kamera einfach in die Ecke schmeissen willst und von dem ganzen zumindest Zeitweise nichts mehr wissen willst? Gibt es das überhaupt?

Die gibt es. Ich habe oft so Phasen wo mir alles einfach keinen Spass mehr macht. Das sind dann Zeiten wo ich für mich einen Schnitt mache und einfach einen radikalen Schritt gehe. Ich habe gerade vor ein paar Wochen meinen Facebookaccount deaktiviert. Ich musste einfach was machen, es musste was geschehen. Gerade nach Reisen wo man dann Tage oder Wochen nicht viel anderes gemacht hat dann kotzt es mich manchmal einfach an und ich rühre meine Kamera Tage lang nicht mehr an. Ich muss echt sagen, ich habe schon ein paar Mal ans aufhören gedacht. Ich muss dann jeweils was anderes machen. Langzeitbelichtungen –was ich auch sehr gerne mache- hilft mir zum Beispiel sehr. Einfach mal zu sehen wie wenig Bildausbeute es in einem sehr grossen Zeitrahmen geben kann. Also in einem Zeitrahmen von 4h bekomme ich sonst vielleicht 10 Gute Bilder, stand ich letztes mal am See und habe gerade mal eines mit dem ich wirklich zufrieden bin. Einfach weil man halt warten muss, die Einstellungen immer wieder aufs neue anpasst und es dann vielleicht auf Grund einer Lichtveränderung trotzdem nichts wird. Sich das mal wieder vor Augen zu führen, den Kopf wieder frei zu kriegen, das Hilft echt. Die Motivation ist bei mir erstaunlicherweise noch jedes Mal zurückgekommen.

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9. Zeiten ändern sich. Wie hat sich deine Fotografie entwickelt?

Das was ich vorher erzählt habe von wegen den Moment realitätsgetreu festhalten ist eigentlich der zentrale Punkt des Wandels den ich momentan durchmache. Ich möchte nicht mehr den Menschen als grosses Fragezeichen im Raume stehen lassen. Ich will das meine Bilder eine Geschichte erzählen. Also mal etwas von dieser extremen Nähe abweichen, die Person im Kontext zeigen. Man soll etwas über jemanden erfahren oder zumindest meinen zu erfahren und nicht einfach nur ein Bild konsumieren was so ziemlich alles sagen kann. Und was ich auch immer mehr versuche, ist den Menschen in Zusammenhang mit seiner Umgebung zu bringen. Also zum Beispiel wenn Farben von Kleidern und Hintergrund gleich sind, das in einen Kontext zu stellen oder mit Formen zu spielen –auch wieder von Mensch zu seiner Umgebung- und diese Darzustellen

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10. Du kannst deine Fotos weder planen noch vorausschauen. Kannst du sie erzwingen?

Es ist schon so das mir manchmal eine Idee kommt und ich dann muss so schnell als möglich dahin muss und da dann auch warte bis ich dieses Foto habe. Wenn es dann nicht klappt wie ich mir das vorstelle, komme ich auch an diesen Ort zurück bis es eben klappt. Es ist aber auch so, dass ich heute mal auf ein Bild verzichten kann. Ich bin dadurch auch etwas ruhiger geworden und kann mittlerweile mal auf ein Bild verzichten. Also wenn mich die Inspiration wie meistens dann draussen auf der Strasse überfällt und ich was sehe, wäre ich früher noch jeder Person nachgerannt um es irgendwie festzuhalten. Heute kann ich auch mal sagen ok lassen wir die Person jetzt in Ruhe, es kommt auch ein nächstes Bild. Also wirklich erzwingen kann man es nicht, muss aber auch sagen, man hat es gar nicht nötig. Die nächste Gelegenheit kommt auf jeden Fall. Dann ein anderes Bild.

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11. Learning by Doing oder wissen anlesen und beibringen lassen? Was würdest du einer Person raten die neu mit dem Fotografieren beginnen will?

Ich glaube es ist super einen Kurs zu besuchen um die Grundlagen zu erlernen. Es kann einem sehr helfen seine Kamera kennenzulernen. Ich vergleiche es mal mit einem Zimmermann. Du bekommst einen Hammer. In einem Grundkurs kann dir super beigebracht werden wie du diesen Hammer bedienen musst. Aber das know how eine ganze Hütte aus Holz zu bauen hast du deshalb noch lange nicht. Das kann dir nur die Praxis beibringen. Gerade da wo so viele eigene Ideen und Inspiration zusammenspielt, kann dir das kein Mensch dieser Welt beibringen wie du das vereinen kannst. Das muss man einfach selber erlernen und seine Persönliche Linie finden ein Bild interessant gestalten. Und einen Schuss an Begabung und Talent ist auch nie fehl am Platz. Aber eindeutig, die Kamera muss man im Schlaf beherrschen sonst kann das nicht klappen.

 

12. Du bist Fotograf, hast Bücher geschrieben und führst Workshops. Drei völlig verschiedene Rollen. Welche steht dir davon am besten? Eher der Unauffällige mit der Kamera auf der Strasse oder doch der Vermittler und in Anführungszeichen Unterhalter einer Gruppe?

Ich könnte mich nicht festlegen. Es macht mir alles Spass, aber ich brauche die Abwechslung. Wenn ich immer nur das Selbe machen müsste würde mir langweilig werden. Wenn ich immer nur fotografieren müsste würde es mir sehr schnell ablöschen. Wenn ich immer nur Bücher schreiben müsste, hätte ich schnell keinen Spass mehr daran. Ich gehe mit all dem auf ein Thema ein aber auf Grundverschiedene Arten und das finde ich spannend. Sobald es dann zu viel wird schmeisse ich aber auch schnell wieder hin und dann interessiert es mich nicht mehr.

 

13. Wieso hast du dich für die Fotgrafie auf der Strasse und nicht im Studio? Reizt dich das nicht?

Weil es gestellt ist und ich mag keine gestellten Bilder. Jedes Bild auf in jeder Modezeitschrift in jedem Magazin ist gestellt. Es herrsch eine akute Übersättigung an gestellten Bildern. Ich möchte den Menschen so festhalten wie er ist. So wie es jetzt gerade ist. Klar gibt es Fotomodels die sehr gut schauspielern können so das es echt aussieht aber dann sieht man irgend einen Prominenten und es sieht einfach brutal künstlich aus. Ich würde so ein Produkt nie kaufen. Es ist viel zu schwierig Emotionen nachzustellen und es gibt nichts schöneres als wahre Emotionen zu sehen. Das sind einfach Sachen die man nicht nachstellen kann. Jedes Lachen was nicht einem Grund entspringt wird immer sofort erkennbar sein. Ich will das nicht.

Ich lese zum Beispiel auch keine Romane. Nur Sachbücher. Weil ich diese Fiktion einfach überhaupt nicht mag. Ich will das Leben live!

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14. Zeit Mangelware oder eine Frage der Einteilung?

Frage der Einteilung.

Es ist eine reine Frage der Priorisierung. Jeder der sagt er hätte keine Zeit hat einfach die Prioritäten falsch gesetzt. Ich habe so ziemlich alles was mich ablenkt von meiner Fotografie, alles was mich nicht irgendwie weiterbringt aus meinem Leben gestrichen. Ich arbeite nur noch 90% und bin dabei weiter zu reduzieren. Ich habe meine Wohnung auf das nötigste reduziert alles so weit es geht minimalisiert. Ich versuche momentan möglichst wenig zu machen, das dann dafür umso intensiver zu leben. Man muss nicht überall dabei sein und alles mitmachen. Es nützt mir nichts wenn ich an tausend Sachen dabei bin. Lieber bin ich bei ein vielleicht zwei Sachen dabei, aber da dann dafür richtig mit vollem Einsatz. Klar, alles neben dem Job wo ich versuche das nötigste zu Leisten damit der Chef zufrieden ist und mein Lohn ende Monat gerechtfertigt ist. Man muss sich fokussieren können. Man sollte sich theoretisch eine Liste machen mit je „was mache ich gut“ und einer mit dem „was ich gerne mache“ und das was auf beiden listen vorkommt weiterhin ausführen und den ganzen Rest streichen! Das wäre konsequent und effektiv! Weil der Entscheid was ich mache und was nicht, ob Familie oder nicht, diese ganzen Entscheide liegen bei mir. Was einem nicht passt, ändern! Es obliegt jedem selbst. Man muss einfach damit leben können. Mit allen Konsequenzen die so ein Entscheid mit sich führt. Aber man muss sich halt fragen was einem mehr Wert ist. Ein gut bezahlter Job und jeden Abend unzufrieden nach Hause kommen oder halt etwas weniger Geld und dafür ein Lachen im Gesicht. Muss jeder für sich selber Wissen. Lieber Glücklich sein mit weniger Geld als unglücklich mit allem.

Wenn ich hier in Zürich durch die Bahnhofsstrasse laufe sehe ich viel weniger Lachende Gesichter als irgendwo in Mumbai. Ich glaube es liegt daran das die Leute einfach viel weniger Zeit für Sachen verschwenden die gar nicht wichtig sind.

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Leider hat Thomas einfach viel zu viele ganz ganz tolle Bilder. Wenn euch diese hier gefallen schaut ihr am besten mal HIER vorbei. da sind noch fast unzählige weitere. Einfach mal vorbeischauen, inspirieren und wirken lassen. Kann ich nur empfehlen.

 

Lg. Yvo

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Rainy Day

Ich war gestern mal wieder Fotografisch tätig. Es hat geregnet und ich musste mich ganz schön überwinden meinen Arsch hochzukriegen. Es hat sich aber sowas von gelohnt! Ganz spezielle Stimmung und das grosse ganze hat iwie genau meinen Kreativitätssektor angesprochen. Ich in den Zug ne Stunde nach Rappi an den Seedamm und ein wenig rumgeknipst.

So hätte ich das gerne, es ist aber leider nur die halbe Wahrheit. Ich war nämlich nur auf der Durchreise und hatte in Rapperswil lediglich ne halbe Stunde eingeplant. Angedacht war schon das ich etwas Fotografieren gehe aber das alles so genial Stimmen würde mit dem Licht den Wolken meiner Stimmung und so hätte ich nicht gedacht. So kam es halt das ich echt nur 30 Minuten Zeit hatte und ich zurück auf den Zug rennen musste um noch pünktlich nach Glarus zu kommen. Fand es echt schade das ich da nicht länger verweilen konnte. Vielleicht aber auch gerade richtig um das möglichste in kurzer Zeit zu schaffen. Quadratisch, eckisch, praktisch –dachte ich mir- will ich nicht, von den Fotos gibt es nämlich schon genug. Ich habe also versucht den Fokus mal etwas anders zu richten, noch viel mehr mit dem Licht zu spielen und die extreme voll ausloten. Das Ambiente war perfekt dafür. Und ich muss sagen ich bin echt zufrieden. Ich glaube die Bilder laden zum verweilen ein und je länger man sie betrachtet desto mehr Details fallen ins Auge. Manches wird erst im zweiten Moment sichtbar und bei anderem tun sich je nach dem aus mal ganz andere perspektiven auf.

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Lg. Yvo

Sinnloses Gequatsche zum 4.

Ich habe mich wieder mal hingesetzt und habe was eingesprochen. Mitlerweilen bin ich von “ich klinge etwas komisch” zu ich “finde mich etwas gar undeutlich im Podcast” gewandert aber es hält sich noch in Grenzen. Der redefluss hat sich noch nicht ganz eingefunden. Auf jedenfall ist heute von etwas Nachdenklich zu völlig Sinnfrei alles dabei. Mal schauen vielleicht schaffe ich nächste WOche nochmals ne Folge und kriege den im Podcast erwähnten Stripper auch noch vors Mikro. Ihr werdet jetzt auch wieder denken Smiley mit geöffnetem Mund Aber hört rein und werdet gescheiter ^^.

P P P Podcast findet ihr HIER

Und schaut zu das ihr mir währenddessen nicht ganz verblödet Zwinkerndes Smiley Bei soviel Sinn respektive Unsinn kann das schonmal passieren.

Lg. Yvo

Nerdtalk-Fanboy

Glaube es wurde hier noch kein Podcast so oft hier im Blog erwähnt wie jener von Nerdtalk. Ist aber auch wirklich Oberklasse was die drei da aufgestellt haben und auch noch nach fast genau 5 Jahren wöchentlich fast ne Stunde Audiomaterial über den neusten Kinoschnickschnack liefern.

Am 22.6.2007 ging die erste Folge durchs Internet es ist also wirklich wirklich fast genau ein Jahr. Grund genug zu Feiern fanden die drei und verlosen nun einen externen BluRay-Player. Ich finde das ne klasse Sache, denn genau so einer fehlt mir noch Smiley mit geöffnetem Mund. Mitmachen können alle die ein Bild einsenden wo ihr normalerweise Nerdtalk hört oder für euch die den Podcast vielleicht noch nicht kennt wo ihr ihn in Zukunft hören wollt. Alles genauere könnt ihr HIER NACHLESEN. Wettbewerbsschluss ist morgen Abend, müsst euch also etwas sputen.

Meine Geschichte wo und wie ist etwas länger und passt leider nicht in einen Tweet von 140 Zeichen, deshalb auch dieser Blogpost.

Ich bin eine Person die es lieber hat wenn was läuft und noch besser für möglichst wenig Geld. Und gerade Sonntags ist das meist etwas schwieriger. Ich hab da aber eine Lösung gefunden wie sich das leicht umgehen lässt Smiley mit geöffnetem Mund. Mein Ritual Sonntags wenn ich nichts vorhabe (was meistens der Fall ist) besteht aus Bus fahren, Redbull und Nerdtalk. Es ist eigentlich absoluter Bullshit aber ich steige tatsächlich fast jeden Sonntag in den Bus fahre ne halbe Stunde zum Flughafen hol mir ein Redbull schlendere sonst noch ein wenig rum und fahre wieder zurück. Und da man in Bussen eh meist nicht mehr zu tun hat läuft da halt Nerdtalk. Das füllt super schön gerade so den Weg aus, man kann sich wirklich auf den Inhalt konzentrieren, die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen und einfach mal sein. Kein gestresse, keinen Plan, keine Platzprobleme und am ende des Tages immer hin nicht komplett das Gefühl den ganzen Tag nur vor dem Computer gesessen zu haben.

Alle sind glücklich. Von daher mein Bild:

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Und ihr so?

Lg. Yvo

Gotthard Moon And Stars Locarno

Ihr ahnt ja nicht wie lange ich jetzt an einem Beitrag zum vergangenen Wochenende gesessen bin. Wollte das erlebte irgendwie in Worte fassen. Irgendwie greifbar machen. Ich hab was zusammengebröselt, durchgelesen und wieder verworfen. Fazit nicht möglich.

Für jene die es nicht mitbekommen haben in der Übersicht. Ich war übers Wochenende im Tessin, genauer in Locarno am Moon And Stars mein heiss geliebtes Gotthard hören/schauen. Es war der erste Auftritt nach dem tragischen Tod von Steve Lee. Wie gesagt ich habs versucht zusammenzufassen. Es geht einfach nicht.

Es war so unfuckingfassbar geil das ganze! Aber man kann es nicht in Worte fassen. Es hatte iwie was surreales. Die ganze Kulisse mitten in der Altstadt, die mit 12000 Zuschauern ausverkaufte Piazza Grande und eine Erwartungshaltung wie ich sie noch nie erlebt habe. Ein Konzert das sowas von gerockt hat, eine Band die aufs geilste abging und einen Nic Maeder der den ersten Schritt zur Akzeptanz als neuer Gotthard-Frontsänger mit Bravur gemeistert hat. Ich denke eine Performance und eine Leistung von der viele geträumt hatten, nicht aber daran geglaubt hatten das so eine möglich ist. Ich zähle mich da mit dazu. Spätestens aber nach den ersten zwei Titeln war aber jeder mit Herz und Seel dabei. Absolute Gänsehautstimmung.

Man muss es gesehen haben es ist nicht in Worte zu fassen. Ich selber bin auf jeden Fall bis jetzt noch völlig geflasht und traurig das es schon wieder vorbei ist.

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Ein Erlebnis das ich so schnell sicher nicht mehr vergessen werde. Es war einfach GEEEEEEENIAL! Aber was ich mit Sicherheit sagen kann: Nächstes Jahr Moon And Stars steht fest, welche Band wird sich dann weisen (würd ich euch auch empfehlen!), und im Dezember Gotthard in Winterthur ist auch fest im Kalender eingetragen. Ah ja und ins Tessin muss ich demnächst auch wieder dann aber mit einer “richtigen” Kamera!

Ob ihr mit diesem Artikel jetzt was anzufangen wisst weiss ich nicht aber er war mir wichtig. Wollte meine Begeisterung hier zum Ausdruck bringen und so ist immerhin meine innere Stimme wieder etwas ruhiger.

Wettertechnisch hatten wir von Scheisse über Zwecksmässig bis Hammergeil alles. Nur mal so, weil ich teilweise auf Twitter etwas gejammert hatte Smiley mit geöffnetem Mund. Am Samstag (also am Tag des Konzerts) wars jedenfalls klasse den ganzen Tag über. Alles halb so wild.

Lg. Yvo

1. PhotoWalk in Zürich

Das wird jetzt heute womöglich einer meiner längsten je veröffentlichten Artikel werden also bitte nicht erschrecken, sollte nich ganz so krass zur Gewohnheit werden Smiley. Gestern wars also so weit. Der 1. GooglePhotoWalk in Zürich stand an. Morgens um 10 Uhr gings bei Google in Zürich los. Fotografen aus der ganzen Schweiz und sogar Aussland fanden sich bei Kaffee und Gipfeli nach und nach ein. Und damit waren die ersten “Kinnladen auf den Tisch Fall” Erlebnisse bereits geschehen. Erwartet hatte ich so um die 30-40 Personen. Was wir alle nicht wussten und womit nicht mal die Organisatoren gerechnet hatten, es hatten sich sagenhafte 160 Leute angemeldet! Kamen taten schlussendlich zwar “nur” um die 120 aber HEY! 120 Leute alle mit MIND. EINER hochwertigen Kamera ausgerüstet in einer vergleichsweise kleinen Stadt wie Zürich! Wir nannten es liebevoll “Die Invasion der Paparazzis, der Untergrund von Zürich” Smiley mit geöffnetem Mund. Zweiter Punkt wo ich extrem gestaunt hatte war eben das so mancher sogar extra dafür Anreiste. Da waren 3 Stück aus der Bayrischen Hauptstadt München, 2 aus Deutschland, eine aus Madrid und einer direkt aus Mailand. Da schluckt man schon zuerst mal leer. Und dann war da ja noch Google selber wo mir dann der Kinnladen Komplet unten blieb. Ein Weltkonzern wie es keinen 2. gibt. So richtig Ami-like. Konzept wurde da voll übernommen. Vielleicht habt ihr ja auch schon davon gehört. Die gehen nach dem Motto die Mitarbeiter sollen sich wohlfühlen. Man hat vielleicht auch schon Bilder davon gesehen aber wenn man dann wirklich da ist ist das nochmals ganz anders. So als Beispiel: Wir standen da also in der riiiiiiiesigen “Kantinie” und mitten im Raum eine Rutschbahn die über drei Stöcke direkt zum Mittagessen führt. Man muss sich das mal Vorstellen. Und das war jetzt wohl noch etwa das unspektakulärste. Also stellt euch mal das abstrakteste vor was iwie mit Spass zu tun hat, bei Google wird es das sicher schon geben. Das ist also wirklich extrem. Würde den Rahmen endgültig sprengen das alles zu erzählen. Hat man gesehen oder nicht. Ich bin jedenfalls zum Entschluss gekommen das ich irgendwas falsch gemacht habe. ICH MUSS ZU GOOGLE! PARADIES!

Und wenn wir gerade schon bei Google sind.. Ich muss mich wohl als sehr beeinflussbar outen. Aber seit gestern bin ich mehr Google Fan denn je. Die haben sich gestern Bonuspunkte -bei mir und wohl allen anderen anwesenden- eingeheimst wie es an einem einzigen Tag eigentlich gar nicht möglich ist. Das Ganze war nämlich komplet von denen gesponsert. Angefangen bei Kaffee, Getränken und Gipfeli über die drei Kameras die es zu gewinnen gab, zwei Mitarbeitern die den ganzen Tag für uns da waren, 2 Kantinenmitarbeiterinnen und am Schluss bei Afterwalk im Juan Carlos ebenfalls wieder die ganzen Getränke, Snaks und Co. Und ohne Scheiss, was die da auffuhren das war abnormal (wohl bemerkt ebenfalls wieder für 120 hungrige Mägen). Mir ist sehr wohl bewusst das die das nicht umsonst gemacht haben. Schlussendlich war es aber eine 100%ige Win-Win Situation. Wir hatten einen unvergesslichen Tag und sie haben ihre Fotoplattform Panoramio super promoten können. Weil was ist denn mehr Wert als wenn genau die Zielgruppe mit zb genau solchen Einträgen über eine Plattform schwärmt. Und selbst wenn nicht kommt man genau mit solchen Aktionen ins Gespräch. Was nützt die beste und teuerste Werbekampagne wenn sich keiner oder die Falschen so richtig angesprochen fühlt? Vergleichsweise also billige Werbung.

Ein riesen Danke an die Organisatoren Thomas Leuthard von 85mm.ch (Da solltet ihr unbedingt mal vorbeischauen!), die Leute von Google und natürlich die von Panoramio. Danke das ihr uns einen solchen Event ermöglicht habt!google85mm

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Aber genug der Lobhudeleien ich möchte euch ja noch einige meiner Bilder zeigen Smiley. Es ging also darum alleine oder in kleinen Gruppen loszuziehen und innert 5 Stunden für drei Kategorien zu machen wovon dann jeweils das beste in allen Kategorien auf Panoramio hochgeladen wird. Ich habe mir also einfach irgendwo angehängt und bin mit denen losgezogen. Ich war am schluss von mir selber erstaunt wieviele neue Wege ich am ende des Tages begangen bin. Wir waren zu 5. und jeder hat etwas zum Erfolg des Tages beigetragen. Irgendwann haben wir uns dann zu zweit von der Gruppe abgeseilt und sind getrennte Wege gegangen. Weil gerade bei der Streetphotography kann es doch recht einschüchternd wirken wenn man da in ganzen Rudeln auftritt und genau das sollte ja vermiden werden. Konnte super Kontakte knüpfen und werde auf die bestimmt auch wieder zurück kommen. Der Tag war also in jeder Hinsicht ein voller Erfolg und ich denke die Bilder geben mir recht. Nicht jedes ein Meisterschuss aber ich denke sie lassen sich eindeutig sehen.

Die drei Kategorien waren:

Stadtansichten. Hierbei geht es darum mal einen andern Blick auf die Stadt zu eröffnen. Also mal kein langweiliges Postkartenfoto. Weg von 0815 Bildern. Das ist wohl das Thema was mir am wenigsten Gelungen ist. Eigentlich schade werde ich bestimmt auch mal noch versuchen Nachzuholen das kann ich nicht so einfach auf mir sitzen lassen.

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Dann das 2. Thema “Bewegung”. Auch das ist mir nicht ganz Wunschgemäss gelungen aber ich hab auf jeden fall einige ganz spannende Techniken und Ansätze kennengelernt die ich sicher ein andere mal wieder umzusetzen versuchen werde. Zwei Stück mit denen ich ganz zufrieden bin sind aber dennoch entstanden.

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Und zu guter Letzt noch Street Life/Strassenleben. Wo wir fairerweise auch sagen müssen den Schwerpunkt gesetzt haben. Hier sind mir deutlich die besten Bilder gelungen wo ich mir glaub auch was drauf einbilden kann.

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Joa ich denke das kann sich sehen lassen. Aber was meint ihr dazu? Mich würde vorallem wunder nehmen welches Foto aus der Kategorie Strassenszenen euch am besten gefällt. Da müsste ich nämlich bis am Montag Abend noch eines Hochladen und ich habe mühe mich zu entscheiden Smiley mit geöffnetem Mund Wäre also um eure Mithilfe dankbar.

Lg. Yvo

Zürich-Hannover?

Eigentlich hab ich das Thema ja schon fast abgeschrieben, möchte es jetzt aber doch noch aufgreifen. Ich meine die Kohlfahrt 2011 oder besser gesagt meine Reise bis dahin, die mir wahrlich nicht einfach gemacht wurde. Von vorn für jene die’s nicht mitbekommen haben.

Ich stand da morgens um 5 am Flughafen Zürich-Kloten und wollte meine Reise nach Hannover antreten. Aus dem wurde leider nichts. Die nicht wirkliche freundliche Dame am check-in von Airberlin teilte mir mit das die Strecke Zürich-Hannover im September eingestellt wurde. Mir fiel erst mal der Kinnladen runter. Kam mir vor wie in einem schlechten Film. Ich glaube ich wurde doch etwas blass um die Nase und das passiert mir sonst praktisch nie! Ich merkte richtig wie sich in mir so eine Mischung aus “Panik”, Rage und Ernüchterung breit machte. Der Ton verschärfte sich, die Stimmung wurde angespannt.  Man teilte mir mit das ich nach Hamburg fliegen werde. Aha! Find ich ja super das man mich über solche Ereignisse auch schon 1.5 h vor Abflug in Kenntnis setzt. Grosse Klasse. Na was will ich, den Event auf den ich mich schon Monate zuvor freute ausfallen lassen? Niemals! Also erst mal Geographische Kenntnisse auffrischen, wo liegt Hamburg wo Hannover? Was kostet mich dieser doofe Umweg, ist es für mich möglich? Bewegte sich alles noch im Rahmen des Möglichen also Koffer aufgeben und sich auf das Ungewisse einlassen. Kommt dazu das ich ja erwartet wurde, der aber noch Pennt um diese Uhrzeit, ich da keine Internetmöglichkeit hatte und und und und. Ich war schon kaputt bevor’s überhaupt losging Smiley mit geöffnetem Mund Und dabei sass ich immer noch in Zürich! (Ach ja das hatte ich vergessen. Die Nacht zuvor hatte ich aus lauter Aufregung endlich all diese tollen Menschen wieder zu treffen kein Auge zugetan. Müdigkeit mischte sich also auch noch so langsam unter.)

Mit einem mehr als nur Mulmigen Gefühl gings dann ins Flugzeug. Wo ich dann für etwas mehr als ne Stunde diese Strapazen vergessen konnte. Sowas hab ich noch nie gesehen. Traumhaft! Flogen direkt dem Sonnenaufgang entgegen! Die Bilder hau ich euch noch in den Anhang das müsst ihr sehen! (Der Rückflug dann war übrigens ebenso genial! Wolckenlos von Hamburg bis nach Zürich! Es war Dunkel und alleine das durch die zig tausenden Lichter erhellte Hamburg mir läufts heute noch kalt den Rücken runter, dan kann man so richtig schön träumen hoch über den Wolcken)

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Es stimmte gar nichts mehr! Meine ganze Planung wurde in 2 Minuten über den Haufen geworfen. Ich bezeichne mich als sehr flexiblen und spontanen Menschen aber das brachte mich an meine Grenzen. Müsst ihr jetzt nicht verstehen. Klar sprechen die meine Sprache, klar kann ich mich verständigen, klar ist es auch nur ein Weg von A nach B aber doch ist es ganz anders. Handy kannst du vergessen, Karten, Stadtpläne oder sonst was hast du auch noch keine ich war ziemlich aufgeschmissen. Es ist und bleibt ein anderes Land mit anderen Systemen andern Grundsätzen andern Umgängen. Und dann immer dieses Gefühl “ du Turi du!” auch wenn es vielleicht gar nicht so ist Smiley mit geöffnetem Mund. Schlimm sag ich euch!

Ich kam aber heil in Hannover an und wurde da auch “planmässig” abgeholt. Immerhin das klappte. Heute kann ich das etwas anders anschauen. Da war ich doch ziemlich wütend und aufgebracht. Heute muss ich sagen MAN WAR DAS GEIL! Smiley mit geöffnetem Mund So doof es klingen mag, es ist so! Ich war 17 habe das alleine gemeistert, Krisenmanagement klappt also schon mal super. Und diese ganzen Eindrücke! Das muss man erlebt haben. Meine wenn ich einfach in den Urlaub gehe und sage ich schaue dort was wie wo muss man sich auch zuerst orientieren aber das ist anders. Wenn du nen Plan hattest und DANN ins kalte Wasser geworfen wirst. Von der Fluggesellschaft völlig im Stich gelassen in den Regen gestellt. Ich kanns noch immer nicht beschreiben aber es hatte was episches.

Also ich kann sagen ohne rot zu werden ich bin stolz auf mich das geschafft zu haben. Ah ja was auch noch zu sagen wäre iss das die Zugafahrt von Hamburg nach Hannover göttlich war! Ich durfte mit einem Stück deutscher Ingenieurskunst fahren! Ich fahre ja eh super gerne Zug aber der ICE. HAAAAAAAAAMMER! Da fällst du in den Sitz und es macht sich sofort ein super Gefühl in dir breit. iPhone an die Steckdose, Stöpsel rein und die fahrt geniessen. Also dem ICE geb ich also 10 von 10 Sternen (da frage ich mich wie wohl die 1. Klasse ist. Der Himmel?

Eine Reise die ich so schnell wohl nicht mehr vergessen werde. Und wie schon gesagt eigentlich rückwirkend war es genial! Ich brauch sowas. Ein riesen Dankeschön an dieser Stelle auch an Phil der von meinen Strapazen ja am meisten betroffen war und die vorallem auch mitgemacht hat. Smiley mit geöffnetem Mund (gut er hatte ja auch schlecht die Wahl Zwinkerndes Smiley) Und natürlich auch ein Danke für den Reiseführer den Hotelmanager und den Fahrer den du für mich gemacht hast Smiley Danke, danke danke! Ich werde mich dann in Zürich dafür Revanchieren da kannst du dir sicher sein. (Du siehst da hab ich auch nicht vergessen ^^ Früher oder später erwarte ich dich hier  Zwinkerndes Smiley)

Lg. Yvo

Hat man erlebt, oder hat man nicht erlebt. Ich habs und ich bin dankbar dafür!