Die Sache mit Instagram

Wer meine Socialmedia-aktivitäten so verfolgt mag es vielleicht bemerkt haben. In keinem meiner Tweets oder Beiträgen hier wurde jemals ein Instagramlink geteilt. Zumindest kein Eigener. Das hat einen einfachen Grund: Ich habe keine Account dort!  Und das obwohl es ja eigentlich mittlerweilen zum guten Ton gehört. JEDER hat einen Instagram Account! Genau so wie auch jeder Facebook und Whatsapp hat heutzutage. HOBBLA SCHORSCH! Facebook habe ich ja auch keines! Ich Wilder, ich! Wie auch immer. Andere Story. Jedenfalls wollte ich euch hier und heute mal meinen Zwist mit Instagram erläutern.

Dass das ganze Konstrukt zu Facebook gehört und die ja sowieso zur Achse des bösen gehören lassen wir dabei aussen vor. Ist heutzutage eh beinahe nicht mehr zu vermeiden. Es ist mir ehrlich auch egal. Gläsern bin ich so gesehen schon lange im Internet. Googlenow lässt grüssen! Mein “Problem” ist ganz ein anderes.

Ich bezeichne mich selber als mittelmässig ambitionierter Hobbyfotograf. Das kann jetzt auf einer Skala von “Was ist ein Foto?” bis zu “der unfuckingfassbar beste Fotograf der ganzen Welt”, jeder selber einordnen. Ich habe einfach einen gewissen Anspruch an meine Fotos. Völlig egal wem dem genügt und welchen Massstäben der entspricht. Ich investier jedenfalls Zeit, Herzblut und nicht zuletzt Geld in mein Hobby. Ich mache diese Fotos, bin zufrieden damit oder überhaupt nicht. Die besten davon kommen in meinem Falle auf Flickr und da verstauben dann ohne gross von irgendjemandem beachtet zu werden. Das ist völlig ok für mich. Sie müssen ja nur mir gefallen.

Jetzt sind da aber diese Instagramfreaks. Nichts gegen Leute die Instagram viel und häufig nutzen! Ist ja einfach nur eine Plattform um Bilder hochzuladen. Jeder was und wieviel er will. Aber da machen Leute ein Bild von einer Kaffeetasse und bekommen dafür dann 500 Likes. SUPI! Gratuliere. Am besten noch Dreissig Hashtags dran, dass auch jeder sieht, dass man eine Kaffeetasse fotografieren kann. (Sorry aber das kann ein zwei jähriger). Filter drüber und schon sind wir bei 1000 Likes.
Mir egal wenn Kaffeetasse Nummer 500000000000000000 dann sogar 12Mio Likes bekommt darum geht es mir nicht. Mein Problem ist es dass Instagram eben diese Beachtung bekommt die es bekommt! Und das ist nur mein ganz persönliches Problem.

Folgendes:

Ich habe ein Foto gemacht das mir vielleicht echt was bedeutet! Ein Bild was ich cool finde. Wofür man vielleicht sieben Mal morgens um vier aufgestanden ist. Wofür man vielleicht mal sogar etwas Anerkennung bekommen möchte. Bei aller Bescheidenheit mag man es ja doch immer wenn Arbeit die man gemacht hat Anerkennung bekommt. Zwei Leute finden mein Bild schön auf Flickr, 12 haben es sich angeschaut. Zwei tage später lade ich ein Bild was ich gerade von meinem Brotmessergemacht habe auf Instagram und 20 Leute finden das toll. Zwei Schreiben sogar noch einen Kommentar wie toll ich doch dieses Messer in Szene gesetzt habe! Ein Bild was man mal eben blind und ohne auch nur einmal darüber nachzudenken aufgenommen hat und via tastendruck auf Twitter veröffentlicht hat. Da kommst du dir als “mittelmässig ambitionierter Fotograf” doch verarscht vor!

Ich habe mir gestern tatsächlich einen Instagramaccount angelegt und habe mir vorgenommen da meine Bilder hochzuladen die ich mit meinem Handy aufgenommen habe und zu schade sind nur auf dem Handy zu verstauben. Ich werde dieses Socialmediainstrument also nutzen wie die meisten anderen auch. So wie das wohl angedacht ist dass man es nutzt! Aber ich komme mir vor als würde ich meine eigenen Prinzipien verraten! DAS IST MEIN PROBLEM! Also wenn ihr mich dort plötzlich nicht mehr findet bin ich damit wohl doch nicht mehr damit klargekommen.

Und bis dahin findet ihr mich unter https://www.instagram.com/klein_ivery/
(und schaut öfter mal auf www.flickr.com/photos/yvozuercher vorbei ;D)

Lg. Yvo

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Grossstadtmuff

Wenn ich den typischen Berliner beschreiben müsste, würde ich ihn wohl mit mürrisch, unfreundlich und selbstgefällig umschreiben. Das sind so die ersten Eigenschaften die mir gerade spontan einfallen wenn ich an den Berliner in freier Wildbahn denke. Wenn ich aber noch ein zweites Mal nachdenke, tu ich ihm damit äusserst unrecht. Ich habe das vergnügen einige Berliner und Berlinerinnen persönlich kennen zu dürfen. Extrem liebenswerte, freundliche und aufgeschlossene Menschen. Und dann denke ich da noch an mein Arbeitsumfeld wo ich auch des öfteren mit Berlinern zu tun habe. Man erkennt sie sofort. Grosses Maul, den typischen Berliner Slang, immer für Spässchen zu haben. Ich arbeite sehr gerne mit ihnen zusammen. Es versprüht so eine erfrischende Stimmung im manchmal doch recht langweiligen Alltag.

Damit habe ich also meinen typischen Berliner schonwieder zunichte gemacht. Toll. Trotzdem. Wenn ich durch die Strassen Berlins laufe, ist sicher mindestens eine Eigenschaft auf jeden Dritten zutreffend. Begonnen bei der Frau an der Supermarktkasse, bis hin zu dem Herrn mit Kravatte in der Bank. Über die äusserst “freundlichen” Busfahrer brauchen wir glaub gar nicht erst reden.

Vielleicht kommen viele auch nur mir als Schweizer etwas (zu) arrogant rüber, weil hier halt doch ein etwas anderer Umgangston herrscht. Aber bei vielen denk ich mir schon so meinen Teil dazu.

Ich möchte mich nochmal wiederholen. Nur dass mich hier keiner falsch versteht. Ich möchte niemanden beleidigen. Auf keinen Einzigen den ich persönlich kenne, trifft das auch nur annähernd zu. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Das sind alles nur Beobachtungen wie sie mir so auf der Strasse auffallen. Aber es fällt halt eben auf! Wenn hier jemand mit Kinderwagen am Bahnsteig steht, kannst du dir sicher sein dass sofort jemand mit anpackt und hilft den Kinderwagen in den Zug zu tragen. Und dann bist du in Berlin, wo sicher 40 Leute an einer Frau mit Einkaufstaschen und Kinderwagen vorbei laufen können, die sich die Treppe zur U-Bahn runter quält. Das kostet dich keine Minute, vorne die Räder zu packen und die Treppe runter zu laufen die man eh runter muss. Nur eines von so vielen Beispielen von denen Ihr sicher auch so einige aufzählen könntet.

Ich lege da viel Wert auf so kleine Dinge. Ich finde das wichtig, dass man nicht so ignorant und selbstgefällig durch die Weltgeschichte läuft. Umso mehr habe ich mich letzte Woche selber über mich genervt. Es war abends um etwa 22Uhr an einer S-bahnstation in Berlin. Wir stehen zu dritt rum und quatschen. Von weiter hinten kommt ein Mann daher der sichtlich an-, wahrscheinlich aber eher ziemlich BEtrunken war. Optisch machte er einen ziemlich zerlebten und verranzten Eindruck. Wahrscheinlich obdachlos. Er schwankte über den Bahnsteig. Drei Bierflaschen in der Hand. (Um es vorne weg zu nehmen. Nein, er fiel nicht auf die Gleise. Da wäre ich gesprungen.) Es klirrt. Plötzlich hatte er halt eben nur noch zwei Bierflaschen in der Hand. Die dritte lag nun in vielen vielen Scherben auf dem Bahnsteig verteilt, beachtlich nahe den Gleisen. Ich war gespannt auf seine Reaktion. Ich hatte eigentlich mit nichts anderem gerechnet als dass er alles liegen lässt und weitergeht. Falsch. Er nahm die Grossen Scherben und legte sie beiseite. Er bemühte sich sichtlich und es war in seinem Zustand wohl wirklich sehr schwer. Er schwankte immer mehr und eigentlich warteten wir alle nur darauf bis er runterfällt. Alle standen wir nur da und glotzten doof als er versuchte mit seinem Fuss die kleineren Scherben auch noch aus dem Weg zu treten. Auch da, er hatte wirklich wirklich seine Mühe damit. Von irgendwo her weiter hinten kam dann ein junger Mann der die Grossen Scherben in die Hand nahm und in den 3 Meter entfernten Mülleimer schoss, den Herren bei Seite nahm und dann die kleinen Splitter beiseite kickte. Er hatte keine 30sekunden war alles beseitigt. Der Besoffene bedankte sich WIRKLICH freundlich. Er war sichtlich dankbar. Das war der Moment wo ich mich wirklich ein wenig vor mir selber “ekelte”. Ich stand wenige Meter von dem Mann entfernt. In dem Moment habe ich eher darauf gewartet dass er auf die Gleise fällt als Ihm zu helfen. Zu sagen “wäre er runtergefallen, hätte ich Ihm sofort geholfen”, ist eigentlich nur lächerlich. Er wollte sein Missgeschick ja beseitigen, was längst nicht alle machen würden. Nicht nüchtern und schon gar nicht besoffen. Dass man solchen Personen in solchen Situationen nicht hilft ist peinlich. Für mich, und für alle die vielen anderen die ebenfalls um dieses Geschehen herum standen. Es waren nicht wenige.

Ich war etwas resigniert in dem Moment. Grossstädte machen resistent. Man verliert das Gespür für die Situation. Ein gewisser Grossstadtmuff hält Einzug. Ich werde mich auf jeden Fall wieder mächtig an der Nase nehmen, mehr wie dieser Mann zu sein der sich 30 Sekunden Zeit genommen hat um einem Anderen zu helfen der gerade nicht dazu imstande war sich selber zu helfen. Innerlich habe ich den Hut gezogen vor dieser Leistung die man eigentlich nicht als eine solche bezeichnen dürfte. Es sollte selbstverständlich sein.

Denkt doch mal drüber nach wie Ihr in dieser Situation gehandelt hättet. Vielleicht schreibt ihr es in die Kommentare. Oder ihr behaltet es für euch. Euch selber könnt ihr nicht belügen. Vielleicht achtet ihr mal etwas drauf.

Strategisch Scheisse

Verschissene Toiletten? Freche Gören in der Bahn? Teenies am Morgen im Bus? Was regt euch in der Öffentlichkeit am meisten auf? Ich kann euch sagen wie man mich auf die Palmen treiben kann. Bleibt mitten im weg stehen und ihr könnt froh sein wenn ich euch nicht Hände voran um den Hals falle. Ich weiss echt nicht.. Da krieg ich so ein Hals. Ich glaube Mittenimwegstehtitis ist nach Ichwarinderhirnverteilschlangezuweithinten Krankheit eine der Weltweit am weitesten verbreiteten Krankheiten.

imwegsteher

 

Du bist am Flughafen und fährst auf der Rolltreppe. Vor dir eine Person mit Koffer der natürlich wie könnte es anders sein, die ganze Breite in Anspruch nimmt. Du möchtest eigentlich vorbei, siehst aber die hoffnungslosigkeit der Problematik. Gut denkst du dir. Gleich ist die Rolltreppe zuende. Dann laufen zuerst sie/er und dann du vom Band um an ihr/ihm vorbei zu ziehen. Also fährst du. Und fährst du. Und fährst. Und fährst. Und fährst. Und fä.. ok ihr habt verstanden. Auf jeden fall fährst du da und siehst wie der Koffer immer grösser und grösser zu werden scheint, immer unüberwindbarer und siehst gleichzeitig wie die Rolltreppe immer länger und länger, ja schier schon unendlich lange wird. Obwohl man ja eigentlich Zeit hat macht sich langsam Nervosität breit und iwie nervt es auch immer mehr das gewisse Leute das Prinzip rechts stehen links gehen wohl nicht verstanden haben. Bestimmt schon mindestens 10 Minuten steht man da bis eeeeeendlich das heiss ersehnte Ende in Sicht kommt. Du gehst vor deinem innern Auge schon wie beim Sprint in Startposition um an der/dem vor dir vorbeizuziehen. Ein Schritt, zwei Schritte. STOPP! Wie von der Tarantel gestochen bleibt die Person vor dir noch auf dem auslaufenden Riffelblech der Rolltreppe stehen und macht keinen Wank mehr. ZACK HIER BIN ICH! AAAAAAAAAAlter Falter. Da kommts mir hoch! Wir standen sicher schon 20min auf diesem sich fortbewegenden Ding, man hatte alle Zeit der Welt sich seine nächsten Schritte zu überlegen und wenn die Zeit nicht reicht dann STEH VERDAMMT NOCHMAL AUF DIE SEITE! Ich krieg da so nen Hals. Türen oder enge Gänge sind auch ganz beliebte Orte für ein Spontanes Schwätzchen von zwei Päärchen mit Kinderwagen. Einfach alle strategisch ungeeigneten Orte und Punkte scheinen genau Magnete für so viele Menschen zu sein.

Und ich mache meinem Ärger da auch lautstark Luft. Da vergehen mir jegliche Manieren.

So! Ich habe gesprochen.

Lg. Yvo Smiley mit geöffnetem Mund

Ein Land von einig Schokohasenfresser

Ostern sind vorbei und die ganzen Süssen träume wohl schon mehr oder weniger alle durchs Klo und ein riesen Abwassersystem in die Kanalisationen dieser Welt gelangt. Ok vielleicht zu viel informationen, ich schweife ab. Habe einfach schon viel zu lange nicht mehr hier geschrieben. Bitte habt etwas Nachsicht mit mir Zwinkerndes Smiley.

Ostern-Eier-HasenDie Schweiz, ja ohnehin schon bekannt als Schokoladennation, erstaunt mich aber doch immer mal wieder. Das Ostern ein wichtiger Anlass für die Schoggiindustrie ist, konnte ich mir ja in etwa denken aber der scheint doch um einiges grössere Ausmasse zu haben als ich angenommen hatte. Am Dienstag im Radio gehört: Coop alleine (einer der zwei grossen Lebensmittelhändler in der Schweiz) hat im Jahr 2013, 5 Millionen Stück Osterhasen produziert! Nur Coop! Dann kommen ja noch Migros mit sicher mindestens nochmals so vielen, die ganzen Discounter, Chocolatiers, Grossverteiler, es summiert sich halt so. Wir rechnen mal so mit vielleicht 12 bis 15 Millionen Schokoladenhasen die in der Schweiz dieses Jahr produziert worden sind. Laut Coop sind die Regale bis auf einen kümmerlichen Rest, komplett leer geräumt.

Jetzt gibt es ja die verschiedensten Grössen von Hasen. Solche mit 5Kg und Solche mit 50Gr aus purem, braunen Hüftgold bestehend. Dieses Detail lassen wir jetzt aber mal aussen vor. Im Anbetracht dessen das die Schweiz ja nur gerade mal knappe 8Mio Einwohner hat wovon ja lange nicht alle Ostern Feiern finde ich so eine Zahl richtig imposant! Vlt sind von diesen 8 Mio, 6 Mio die Ostern Feiern. Wir rechnen mal mit 15 Mio Osterhasen, dann sind das fucking 2.5 Osterhasen pro Person!!! Also ich für meinen Teil hatte 2 (was ja auch schon genug sind Smiley mit geöffnetem Mund). Kann mir aber nicht vorstellen das jeder hier in der kleinen Schweiz 2 oder eben mehr Schokohasen verschnabuliert hat. Bleibt also meine Frage: WER ZUM HENKER FRISST DIE?!?

Fazit also: Die Schweiz ist eine Schokohasen-Fressnation. Glaube nicht das da wer mithalten kann Smiley mit geöffnetem Mund. Finde dafür sollten wir ins Guinnessbuch.

Und für die die es noch nicht gemacht haben. So auf Deutschland aufgerechnet mit –ich habe nachgeforscht- 82 Mio Menschen, wäre das eine Jährliche Produktion mit der Zahl von:

153’750’000 Schokoladenosterhasen

Schon krass oder?

 

Lg. Yvo

Wo sind Anfang und Ende?

So Jungs und Mädels. Mal was etwas komplexeres.. Habt ihr euch schonmal gefragt wozu Kühltürme bei nem AKW sind? Zum Kühlen? Dachte ich auch, studiert man aber mal etwas weiter kann das eigentlich gar nicht sein? Schon mal was von Entropie gehört? Ich auch nicht. Ich bin heute Abend auf Youtube auf dieses Video eines Wissenschaftsvortrags gestossen der sich mit genau dieser Frage ”für was sind Kühltüme eigentlich wirklich da?”, beschäftigt. Ich habe mir das angeschaut und ich war sowohl fasziniert von diesem schlichten einfachen umdenken und dieser gleichzeitigen komplexität als auch begeistert von diesen so unkonventionellen Erklärungsmethoden. Ich bin aber wohl nicht ganz mitgekommen oder bin mir nicht sicher ob ich das richtig verstanden habe. schaut euch den Film doch einfach mal an, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.

Also wenn ich den hier vortragenden Martin Buchholz richtig verstanden habe entsteht bei JEDEM vorgang auf dieser Welt, bei jeder Form real erzeugter, respektive umgewandelter Art von Energie Entropie. Entropie ist eine Einheit die wir nicht definieren können aber eindeutig vorhanden ist. Ich interpretiere das trotz seiner Empfehlung jetzt mal als “der Vorgang”. Er kann erzeugt aber nicht vernichtet werden. Soweit so einleuchtend finde ich. Aber das jetzt mal auf die Eingangs gestellte Frage übertragen (für was Kühltürme?) würde das ja heissen wir bauen ein Monstrum von nem Turm um etwas nicht definierbares einfach vorhandenes Etwas zu entfernen. Also wir vernichten Energie um der Phsyik zu zeigen wo Anfang und Schluss ist? Etwas produziert etwas PLUS etwas mehr um sich selber zu zeigen das es real ist, würden wir es lassen würde das etwas mehr es zwar zerstören aber keiner weiss was und keiner weiss wieso? Habe ich das richtig verstanden?Smiley mit geöffnetem Mund

Da stellt sich mir die Frage, bauen wir wegen phsyischen Gesetzen oder wegen der menschlichen Philosophie das alles ein Anfang und ein Ende haben MUSS?

Ich finde das hoch interessant! Wir machen etwas um einem einfachen Vorgang einen Anfang und einen Schluss zu geben. Schlussendlich ist es so gut wie alles und doch ist es nichts als nur ein versuch unser Unwissen zu definieren, aber wir machens und geben im Falle des Kühlturms sogar noch Millionen aus weil im Umkehrschluss nichts uns vernichten könnte. Würde mich echt wunder nehmen wie ihr das seht, oder wie ihr das versteht, OB ihrs versteht. Schreibt doch mal eure Gedanken zu diesem Thema nieder, würde mich freuen.

Lg. Yvo

SCHWEIZ(er) ARM(ee)?

Jaja die Schweiz und die Armee.. Eine Story für sich. Bei uns ist der gesamte Hobbyverein ja noch für jeden Schweizer Mann Pflicht. Wer nicht tauglich resp. als nicht tauglich empfunden wird muss blechen. Egal ob zu faul, zu dick, zu dünn, zu blöde oder ganz einfach generell körperlich behindert. Hier wird also Max Muster den es ankotzt und sich auf komplet dämlich stellt um keinen Militärdienst zu leisten, auf die selbe Ebene gestellt wie Klaus Muster der seit Geburt blind ist. Beide bezahlen sie nicht zu knapp. Sind wir ehrlich sie bezahlen sogar ne ganze Menge. Beide prozentual zu ihren Einkommen gleich viel trotz komplet anderer Ausgangslage.

Das ist nur einer Punkt von so manch einem der mich jedes Mal nur wieder ungläubig den Kopf schütteln lässt. Ich habe mir oft und viel überlegt was ich von unserer Armee halten soll oder von welchem Standpunkt ich das ganze betrachten soll. Aber egal wie ich es angeschaut habe am Schluss kam ich immer auf den Faktor Geld. Eine ganze Menge Geld. Egal wie sehr ich es auch drehe und wende und wie sehr ich auch die positiven Aspekte sehe (auch wenn es mir sehr schwer fällt solche wirklich also solche herauszufiltern).  Militär ist nicht logisch! Hier in der Schweiz ist momentan ne heftigste Diskussion über den Kauf von Kampfjets entbrannt. 3 Milliarden sollen für den äusserst umstrittenen Schwedischen Vogel Gripen ausgegeben werden.image 3 Milliarden für Gerätschaften die weder einen zivilen Dienst bei Status Normalität (also bei nicht Kriegsfall) leisten können noch sonst wirklich die Perspektive haben je einen Ernstfall “zu bestreiten”. 3 Milliarden nur für den kauf! Es kommen Wartung, Unterhalt, Standgebühren, Kerosin, Infrastruktur und und und und dazu. Alles für.. JA FÜR WAS VERDAMMT?! Ein Bundesrat der was von bester Armee der Welt faselt und das da solche Jets unverzichtbar seien. Blaaablaablaa. Wir sind ja erst bei Flugzeugen was wohl der kleinst Teil der Armee ausmacht aber nur schon diese Zahl! 3’000’000’000 SFr. Was man mit dem alles anstellen respektive sanieren könnte.

Überall wird der Rotstift angesetzt. “Was? Diese Zug Linie transportiert täglich nur 1000 statt wirtschaftlichen 1500 Personen? Ja das geht ja mal gar nicht! Sofort einstellen!” “Oh dieser und dieser Teil ist nicht rentabel genug da muss man Leute entlassen!” Egal um was es sich handelt, es wird gespart, Sinn und Unsinn werden hinterfragt jeder Kiesel umgedreht und gefragt ob ein ablauf nicht schneller gehen würde wenn eben jener Kiesel 5cm weiter links liegen würde. Aber da wo’s am nötigsten wäre, da wo am meisten rausgeholt werden könnte, das wohl unrentabelste, verschwenderiste  und unnützigste von allem lässt man gewähren. Wo bleibt die Logik farg ich?

Ich vergleich’s mal mit einer uralten verrosteten Badewanne. Eine Badewanne die man hegt und pflegt und sobald sich der Rost wieder irgendwo durchgefressen hat, man das Loch sofort wieder zuschweisst das auch sicher kein Wasser rausfliesst,dabei aber den Abfluss wohl wissend offenlässt und sich trotzdem fragt wo denn das ganze Wasser weggeht.

Da jammern sie alle rum das unser Gesundheitssystem revidiert werden müsse und die Altersvorsorge umstrukturiert werden müsse aber nicht weiss wo das Geld dazu hernehmen. Meine Fresse.. Macht mal die Augen auf liebe Politiker! Ihr müsst nicht die Schweiz verändern, nur umdisponieren. Sollte der Kriegsfall tatsächlich eintreten gibts die Schweiz mit Armee halt 5 Minuten länger als ohne aber rechtfertigen 5 Minuten jährlich Milliarden? Mit dem Geld was man bei einer Auflösung oder zumindest Schwerpunktänderung der Armee erreichen könnte hätten wir das komplete Defizit von diversesten Kassen, Vorsorgen und was weiss ich auch immer im Schnellzug gestopft!

Und das alles für ein Opfer was wir bringen welches ja eigentlich gar keines ist sondern viel mehr einfach ein nervender Parasit. Oder ums in Badewannesprache zu sagen. Wir hätten endlich kapiert das aus einem Ausfluss auch Wasser AUSfliesst und ihn endlich geschlossen haben.

Was meint ihr dazu? Ist die Armee sinnlose Geldverschwendung oder mehr ein must have für jedes Land? Würde mich echt wunder nehmen was ihr über dieses doch recht brinsante Thema denkt.

Lg. Yvo

Sinnloses Gequatsche zum 4.

Ich habe mich wieder mal hingesetzt und habe was eingesprochen. Mitlerweilen bin ich von “ich klinge etwas komisch” zu ich “finde mich etwas gar undeutlich im Podcast” gewandert aber es hält sich noch in Grenzen. Der redefluss hat sich noch nicht ganz eingefunden. Auf jedenfall ist heute von etwas Nachdenklich zu völlig Sinnfrei alles dabei. Mal schauen vielleicht schaffe ich nächste WOche nochmals ne Folge und kriege den im Podcast erwähnten Stripper auch noch vors Mikro. Ihr werdet jetzt auch wieder denken Smiley mit geöffnetem Mund Aber hört rein und werdet gescheiter ^^.

P P P Podcast findet ihr HIER

Und schaut zu das ihr mir währenddessen nicht ganz verblödet Zwinkerndes Smiley Bei soviel Sinn respektive Unsinn kann das schonmal passieren.

Lg. Yvo