Länderscheisse und der Umzug

Wie wahrscheinlich nun schon alle wissen, werde ich in zwei Wochen von Zürich nach Berlin ziehen. Aus der elterlichen Obhut, rein in die Selbstverantwortung.
So wie hoffentlich wahrscheinlich alle hier meiner Leser mal von zuhause ausgezogen sind oder werden. Keine grosse Sache werden sich wahrscheinlich die meisten denken. Mal abgesehen vom üblichen Kram den alle machen müssen kommt bei mir aber noch jede Menge anderer Kram dazu. Ihr Ahnt ja gar nicht wer dir alles so Knüppel zwischen die Beine wirft wenn man aus einem “Nicht EU Land” in ein “EU Land” (oder umgekehrt) ziehen will. An allen Ecken und Enden warten Sie mit weiteren Überraschungen. Ich erwarte nicht dass das so schnell wieder aufhört.

schweiz deutschland

Zwei Beispiele.

Wusstet ihr dass ihr euern Führerschein umschreiben müsst wenn ihr in ein fremdes Land zieht? Wahrscheinlich ja nicht wenn ihr euch nicht damit auseinander gesetzt habt. Ich sag’s mal so. ICH WUSSTE ES AUCH NICHT! Das sagt dir keiner! Wer auch? Gibt keinen der dir ne Liste mit “must do’s” in die Hände drückt.
Jedenfalls ist es so, dass man wenn man nach Deutschland zieht innert 6 Monaten den ausländischen Fahrausweis abgeben muss und dann einen Deutschen  bekommt. Gegen eine stattliche Gebühr natürlich (aber das versteht sich ja von alleine oder? Zwinkerndes Smiley ). In meinem Fall muss ich aber nichts nochmal machen. Also keine Theorie oder Fahrstunden nachholen. Dies bescheinigt ganz offiziell die Anlage FEV 11 . Auf Dieser steht die Schweiz zusammen mit Staaten wie Neukaledonien, Republik Korea oder Andorra und anderen. Da kommst du dir ein wenig verarscht vor! Aber ist ja Wurst! Es ist so.
Lässt man seinen Ausweis nicht innert dieser Frist umschreiben und wird kontrolliert gilt dies als fahren ohne Führerschein.

Es ist also nicht ohne und ich habe das auch nur eher per Zufall erfahren. Gerade noch früh genug! Gemeldet bin ich nämlich schon seit Ende Dezember in Berlin, arbeite aber noch hier in der Schweiz. Ich kann meine Fahrerlaubnis nicht einfach mal so eben für nen Monat abgeben. Ich darauf angewiesen Auto fahren zu können! In der Schweiz kann ich ganz normal weiter fahren, nur in Deutschland ist mir das seit Ende Juni untersagt.
Es besteht die Möglichkeit diese Frist um weitere 6 Monate zu verlängern. Dies muss schriftlich beim zuständigen Verkehrsamt eingereicht werden und wird nur in begründeten Fällen statt gegeben. In meinem Fall ist also das Strassenverkehrsamt in Berlin zuständig.

Wer die Ämter in Berlin kennt, der lacht jetzt wahrscheinlich schon. Vor 3 bis 4 Monaten haben wir dieses Begehren eingereicht und bis heute nichts gehört. Kein Ja, kein Nein, kein “leck mich am Arsch”, einfach nichts. Bei Anrufen beim Bürgertelefon war sowieso keiner Zuständig. Wieso auch?

Oder eine andere ganz kleine Sache ist das mit dem Ausweis.
Auf dem Ausweis den man in Deutschland kennt steht der Geburtsort, auf unserem in der Schweiz der Heimatort. “BOOOOO! MIR DOCH WURSCHT!”, dachte ich. Interessiert doch keinen mehr heutzutage. Falsch gedacht. Ich konnte erst nach langem langem hin und her bei der DKB ein Konto eröffnen. Man könne mich nicht ausreichend identifizieren. MHM! Dazu werde ich jetzt einfach mal schweigen.

Wenn von euch jemand ähnliche oder weitere Probleme hatte darf er mich gerne via Kommentare in Kenntnis setzen Smiley mit geöffnetem Mund Bin dankbar um jedes Fettnäpfchen in das ich nicht selber treten muss!

Lg. Yvo

Grossstadtmuff

Wenn ich den typischen Berliner beschreiben müsste, würde ich ihn wohl mit mürrisch, unfreundlich und selbstgefällig umschreiben. Das sind so die ersten Eigenschaften die mir gerade spontan einfallen wenn ich an den Berliner in freier Wildbahn denke. Wenn ich aber noch ein zweites Mal nachdenke, tu ich ihm damit äusserst unrecht. Ich habe das vergnügen einige Berliner und Berlinerinnen persönlich kennen zu dürfen. Extrem liebenswerte, freundliche und aufgeschlossene Menschen. Und dann denke ich da noch an mein Arbeitsumfeld wo ich auch des öfteren mit Berlinern zu tun habe. Man erkennt sie sofort. Grosses Maul, den typischen Berliner Slang, immer für Spässchen zu haben. Ich arbeite sehr gerne mit ihnen zusammen. Es versprüht so eine erfrischende Stimmung im manchmal doch recht langweiligen Alltag.

Damit habe ich also meinen typischen Berliner schonwieder zunichte gemacht. Toll. Trotzdem. Wenn ich durch die Strassen Berlins laufe, ist sicher mindestens eine Eigenschaft auf jeden Dritten zutreffend. Begonnen bei der Frau an der Supermarktkasse, bis hin zu dem Herrn mit Kravatte in der Bank. Über die äusserst “freundlichen” Busfahrer brauchen wir glaub gar nicht erst reden.

Vielleicht kommen viele auch nur mir als Schweizer etwas (zu) arrogant rüber, weil hier halt doch ein etwas anderer Umgangston herrscht. Aber bei vielen denk ich mir schon so meinen Teil dazu.

Ich möchte mich nochmal wiederholen. Nur dass mich hier keiner falsch versteht. Ich möchte niemanden beleidigen. Auf keinen Einzigen den ich persönlich kenne, trifft das auch nur annähernd zu. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Das sind alles nur Beobachtungen wie sie mir so auf der Strasse auffallen. Aber es fällt halt eben auf! Wenn hier jemand mit Kinderwagen am Bahnsteig steht, kannst du dir sicher sein dass sofort jemand mit anpackt und hilft den Kinderwagen in den Zug zu tragen. Und dann bist du in Berlin, wo sicher 40 Leute an einer Frau mit Einkaufstaschen und Kinderwagen vorbei laufen können, die sich die Treppe zur U-Bahn runter quält. Das kostet dich keine Minute, vorne die Räder zu packen und die Treppe runter zu laufen die man eh runter muss. Nur eines von so vielen Beispielen von denen Ihr sicher auch so einige aufzählen könntet.

Ich lege da viel Wert auf so kleine Dinge. Ich finde das wichtig, dass man nicht so ignorant und selbstgefällig durch die Weltgeschichte läuft. Umso mehr habe ich mich letzte Woche selber über mich genervt. Es war abends um etwa 22Uhr an einer S-bahnstation in Berlin. Wir stehen zu dritt rum und quatschen. Von weiter hinten kommt ein Mann daher der sichtlich an-, wahrscheinlich aber eher ziemlich BEtrunken war. Optisch machte er einen ziemlich zerlebten und verranzten Eindruck. Wahrscheinlich obdachlos. Er schwankte über den Bahnsteig. Drei Bierflaschen in der Hand. (Um es vorne weg zu nehmen. Nein, er fiel nicht auf die Gleise. Da wäre ich gesprungen.) Es klirrt. Plötzlich hatte er halt eben nur noch zwei Bierflaschen in der Hand. Die dritte lag nun in vielen vielen Scherben auf dem Bahnsteig verteilt, beachtlich nahe den Gleisen. Ich war gespannt auf seine Reaktion. Ich hatte eigentlich mit nichts anderem gerechnet als dass er alles liegen lässt und weitergeht. Falsch. Er nahm die Grossen Scherben und legte sie beiseite. Er bemühte sich sichtlich und es war in seinem Zustand wohl wirklich sehr schwer. Er schwankte immer mehr und eigentlich warteten wir alle nur darauf bis er runterfällt. Alle standen wir nur da und glotzten doof als er versuchte mit seinem Fuss die kleineren Scherben auch noch aus dem Weg zu treten. Auch da, er hatte wirklich wirklich seine Mühe damit. Von irgendwo her weiter hinten kam dann ein junger Mann der die Grossen Scherben in die Hand nahm und in den 3 Meter entfernten Mülleimer schoss, den Herren bei Seite nahm und dann die kleinen Splitter beiseite kickte. Er hatte keine 30sekunden war alles beseitigt. Der Besoffene bedankte sich WIRKLICH freundlich. Er war sichtlich dankbar. Das war der Moment wo ich mich wirklich ein wenig vor mir selber “ekelte”. Ich stand wenige Meter von dem Mann entfernt. In dem Moment habe ich eher darauf gewartet dass er auf die Gleise fällt als Ihm zu helfen. Zu sagen “wäre er runtergefallen, hätte ich Ihm sofort geholfen”, ist eigentlich nur lächerlich. Er wollte sein Missgeschick ja beseitigen, was längst nicht alle machen würden. Nicht nüchtern und schon gar nicht besoffen. Dass man solchen Personen in solchen Situationen nicht hilft ist peinlich. Für mich, und für alle die vielen anderen die ebenfalls um dieses Geschehen herum standen. Es waren nicht wenige.

Ich war etwas resigniert in dem Moment. Grossstädte machen resistent. Man verliert das Gespür für die Situation. Ein gewisser Grossstadtmuff hält Einzug. Ich werde mich auf jeden Fall wieder mächtig an der Nase nehmen, mehr wie dieser Mann zu sein der sich 30 Sekunden Zeit genommen hat um einem Anderen zu helfen der gerade nicht dazu imstande war sich selber zu helfen. Innerlich habe ich den Hut gezogen vor dieser Leistung die man eigentlich nicht als eine solche bezeichnen dürfte. Es sollte selbstverständlich sein.

Denkt doch mal drüber nach wie Ihr in dieser Situation gehandelt hättet. Vielleicht schreibt ihr es in die Kommentare. Oder ihr behaltet es für euch. Euch selber könnt ihr nicht belügen. Vielleicht achtet ihr mal etwas drauf.

Strategisch Scheisse

Verschissene Toiletten? Freche Gören in der Bahn? Teenies am Morgen im Bus? Was regt euch in der Öffentlichkeit am meisten auf? Ich kann euch sagen wie man mich auf die Palmen treiben kann. Bleibt mitten im weg stehen und ihr könnt froh sein wenn ich euch nicht Hände voran um den Hals falle. Ich weiss echt nicht.. Da krieg ich so ein Hals. Ich glaube Mittenimwegstehtitis ist nach Ichwarinderhirnverteilschlangezuweithinten Krankheit eine der Weltweit am weitesten verbreiteten Krankheiten.

imwegsteher

 

Du bist am Flughafen und fährst auf der Rolltreppe. Vor dir eine Person mit Koffer der natürlich wie könnte es anders sein, die ganze Breite in Anspruch nimmt. Du möchtest eigentlich vorbei, siehst aber die hoffnungslosigkeit der Problematik. Gut denkst du dir. Gleich ist die Rolltreppe zuende. Dann laufen zuerst sie/er und dann du vom Band um an ihr/ihm vorbei zu ziehen. Also fährst du. Und fährst du. Und fährst. Und fährst. Und fährst. Und fä.. ok ihr habt verstanden. Auf jeden fall fährst du da und siehst wie der Koffer immer grösser und grösser zu werden scheint, immer unüberwindbarer und siehst gleichzeitig wie die Rolltreppe immer länger und länger, ja schier schon unendlich lange wird. Obwohl man ja eigentlich Zeit hat macht sich langsam Nervosität breit und iwie nervt es auch immer mehr das gewisse Leute das Prinzip rechts stehen links gehen wohl nicht verstanden haben. Bestimmt schon mindestens 10 Minuten steht man da bis eeeeeendlich das heiss ersehnte Ende in Sicht kommt. Du gehst vor deinem innern Auge schon wie beim Sprint in Startposition um an der/dem vor dir vorbeizuziehen. Ein Schritt, zwei Schritte. STOPP! Wie von der Tarantel gestochen bleibt die Person vor dir noch auf dem auslaufenden Riffelblech der Rolltreppe stehen und macht keinen Wank mehr. ZACK HIER BIN ICH! AAAAAAAAAAlter Falter. Da kommts mir hoch! Wir standen sicher schon 20min auf diesem sich fortbewegenden Ding, man hatte alle Zeit der Welt sich seine nächsten Schritte zu überlegen und wenn die Zeit nicht reicht dann STEH VERDAMMT NOCHMAL AUF DIE SEITE! Ich krieg da so nen Hals. Türen oder enge Gänge sind auch ganz beliebte Orte für ein Spontanes Schwätzchen von zwei Päärchen mit Kinderwagen. Einfach alle strategisch ungeeigneten Orte und Punkte scheinen genau Magnete für so viele Menschen zu sein.

Und ich mache meinem Ärger da auch lautstark Luft. Da vergehen mir jegliche Manieren.

So! Ich habe gesprochen.

Lg. Yvo Smiley mit geöffnetem Mund

Ein Land von einig Schokohasenfresser

Ostern sind vorbei und die ganzen Süssen träume wohl schon mehr oder weniger alle durchs Klo und ein riesen Abwassersystem in die Kanalisationen dieser Welt gelangt. Ok vielleicht zu viel informationen, ich schweife ab. Habe einfach schon viel zu lange nicht mehr hier geschrieben. Bitte habt etwas Nachsicht mit mir Zwinkerndes Smiley.

Ostern-Eier-HasenDie Schweiz, ja ohnehin schon bekannt als Schokoladennation, erstaunt mich aber doch immer mal wieder. Das Ostern ein wichtiger Anlass für die Schoggiindustrie ist, konnte ich mir ja in etwa denken aber der scheint doch um einiges grössere Ausmasse zu haben als ich angenommen hatte. Am Dienstag im Radio gehört: Coop alleine (einer der zwei grossen Lebensmittelhändler in der Schweiz) hat im Jahr 2013, 5 Millionen Stück Osterhasen produziert! Nur Coop! Dann kommen ja noch Migros mit sicher mindestens nochmals so vielen, die ganzen Discounter, Chocolatiers, Grossverteiler, es summiert sich halt so. Wir rechnen mal so mit vielleicht 12 bis 15 Millionen Schokoladenhasen die in der Schweiz dieses Jahr produziert worden sind. Laut Coop sind die Regale bis auf einen kümmerlichen Rest, komplett leer geräumt.

Jetzt gibt es ja die verschiedensten Grössen von Hasen. Solche mit 5Kg und Solche mit 50Gr aus purem, braunen Hüftgold bestehend. Dieses Detail lassen wir jetzt aber mal aussen vor. Im Anbetracht dessen das die Schweiz ja nur gerade mal knappe 8Mio Einwohner hat wovon ja lange nicht alle Ostern Feiern finde ich so eine Zahl richtig imposant! Vlt sind von diesen 8 Mio, 6 Mio die Ostern Feiern. Wir rechnen mal mit 15 Mio Osterhasen, dann sind das fucking 2.5 Osterhasen pro Person!!! Also ich für meinen Teil hatte 2 (was ja auch schon genug sind Smiley mit geöffnetem Mund). Kann mir aber nicht vorstellen das jeder hier in der kleinen Schweiz 2 oder eben mehr Schokohasen verschnabuliert hat. Bleibt also meine Frage: WER ZUM HENKER FRISST DIE?!?

Fazit also: Die Schweiz ist eine Schokohasen-Fressnation. Glaube nicht das da wer mithalten kann Smiley mit geöffnetem Mund. Finde dafür sollten wir ins Guinnessbuch.

Und für die die es noch nicht gemacht haben. So auf Deutschland aufgerechnet mit –ich habe nachgeforscht- 82 Mio Menschen, wäre das eine Jährliche Produktion mit der Zahl von:

153’750’000 Schokoladenosterhasen

Schon krass oder?

 

Lg. Yvo

SCHWEIZ(er) ARM(ee)?

Jaja die Schweiz und die Armee.. Eine Story für sich. Bei uns ist der gesamte Hobbyverein ja noch für jeden Schweizer Mann Pflicht. Wer nicht tauglich resp. als nicht tauglich empfunden wird muss blechen. Egal ob zu faul, zu dick, zu dünn, zu blöde oder ganz einfach generell körperlich behindert. Hier wird also Max Muster den es ankotzt und sich auf komplet dämlich stellt um keinen Militärdienst zu leisten, auf die selbe Ebene gestellt wie Klaus Muster der seit Geburt blind ist. Beide bezahlen sie nicht zu knapp. Sind wir ehrlich sie bezahlen sogar ne ganze Menge. Beide prozentual zu ihren Einkommen gleich viel trotz komplet anderer Ausgangslage.

Das ist nur einer Punkt von so manch einem der mich jedes Mal nur wieder ungläubig den Kopf schütteln lässt. Ich habe mir oft und viel überlegt was ich von unserer Armee halten soll oder von welchem Standpunkt ich das ganze betrachten soll. Aber egal wie ich es angeschaut habe am Schluss kam ich immer auf den Faktor Geld. Eine ganze Menge Geld. Egal wie sehr ich es auch drehe und wende und wie sehr ich auch die positiven Aspekte sehe (auch wenn es mir sehr schwer fällt solche wirklich also solche herauszufiltern).  Militär ist nicht logisch! Hier in der Schweiz ist momentan ne heftigste Diskussion über den Kauf von Kampfjets entbrannt. 3 Milliarden sollen für den äusserst umstrittenen Schwedischen Vogel Gripen ausgegeben werden.image 3 Milliarden für Gerätschaften die weder einen zivilen Dienst bei Status Normalität (also bei nicht Kriegsfall) leisten können noch sonst wirklich die Perspektive haben je einen Ernstfall “zu bestreiten”. 3 Milliarden nur für den kauf! Es kommen Wartung, Unterhalt, Standgebühren, Kerosin, Infrastruktur und und und und dazu. Alles für.. JA FÜR WAS VERDAMMT?! Ein Bundesrat der was von bester Armee der Welt faselt und das da solche Jets unverzichtbar seien. Blaaablaablaa. Wir sind ja erst bei Flugzeugen was wohl der kleinst Teil der Armee ausmacht aber nur schon diese Zahl! 3’000’000’000 SFr. Was man mit dem alles anstellen respektive sanieren könnte.

Überall wird der Rotstift angesetzt. “Was? Diese Zug Linie transportiert täglich nur 1000 statt wirtschaftlichen 1500 Personen? Ja das geht ja mal gar nicht! Sofort einstellen!” “Oh dieser und dieser Teil ist nicht rentabel genug da muss man Leute entlassen!” Egal um was es sich handelt, es wird gespart, Sinn und Unsinn werden hinterfragt jeder Kiesel umgedreht und gefragt ob ein ablauf nicht schneller gehen würde wenn eben jener Kiesel 5cm weiter links liegen würde. Aber da wo’s am nötigsten wäre, da wo am meisten rausgeholt werden könnte, das wohl unrentabelste, verschwenderiste  und unnützigste von allem lässt man gewähren. Wo bleibt die Logik farg ich?

Ich vergleich’s mal mit einer uralten verrosteten Badewanne. Eine Badewanne die man hegt und pflegt und sobald sich der Rost wieder irgendwo durchgefressen hat, man das Loch sofort wieder zuschweisst das auch sicher kein Wasser rausfliesst,dabei aber den Abfluss wohl wissend offenlässt und sich trotzdem fragt wo denn das ganze Wasser weggeht.

Da jammern sie alle rum das unser Gesundheitssystem revidiert werden müsse und die Altersvorsorge umstrukturiert werden müsse aber nicht weiss wo das Geld dazu hernehmen. Meine Fresse.. Macht mal die Augen auf liebe Politiker! Ihr müsst nicht die Schweiz verändern, nur umdisponieren. Sollte der Kriegsfall tatsächlich eintreten gibts die Schweiz mit Armee halt 5 Minuten länger als ohne aber rechtfertigen 5 Minuten jährlich Milliarden? Mit dem Geld was man bei einer Auflösung oder zumindest Schwerpunktänderung der Armee erreichen könnte hätten wir das komplete Defizit von diversesten Kassen, Vorsorgen und was weiss ich auch immer im Schnellzug gestopft!

Und das alles für ein Opfer was wir bringen welches ja eigentlich gar keines ist sondern viel mehr einfach ein nervender Parasit. Oder ums in Badewannesprache zu sagen. Wir hätten endlich kapiert das aus einem Ausfluss auch Wasser AUSfliesst und ihn endlich geschlossen haben.

Was meint ihr dazu? Ist die Armee sinnlose Geldverschwendung oder mehr ein must have für jedes Land? Würde mich echt wunder nehmen was ihr über dieses doch recht brinsante Thema denkt.

Lg. Yvo

Sinnloses Gequatsche zum 4.

Ich habe mich wieder mal hingesetzt und habe was eingesprochen. Mitlerweilen bin ich von “ich klinge etwas komisch” zu ich “finde mich etwas gar undeutlich im Podcast” gewandert aber es hält sich noch in Grenzen. Der redefluss hat sich noch nicht ganz eingefunden. Auf jedenfall ist heute von etwas Nachdenklich zu völlig Sinnfrei alles dabei. Mal schauen vielleicht schaffe ich nächste WOche nochmals ne Folge und kriege den im Podcast erwähnten Stripper auch noch vors Mikro. Ihr werdet jetzt auch wieder denken Smiley mit geöffnetem Mund Aber hört rein und werdet gescheiter ^^.

P P P Podcast findet ihr HIER

Und schaut zu das ihr mir währenddessen nicht ganz verblödet Zwinkerndes Smiley Bei soviel Sinn respektive Unsinn kann das schonmal passieren.

Lg. Yvo

Braten wachsen nicht auf Bäumen

Manchmal sollte man Danke sagen bevor es zu spät ist. Nicht das ich mir Sorgen machen würde das es morgen mit mir Bach ab geht aber ich möchte das hier doch einfach mal festhalten. Diesen Artikel widme ich dir, Yannic.

Gute Freunde findet man nicht an jeder Strassenecke und Braten wachsen nicht auf Bäumen. Sinn ergibt das jetzt keinen aber das ist ja auch egal. Denn wenn ich mir manchmal so überlege ist unsere Freundschaft MINDESTENS genau so unlogisch wie vorhergehender Satz. Zumindest für Aussenstehende. Ich glaube keine anderen zwei zu kennen die sich nonstop gegenseitig so eines auf die Kappe geben und es doch iwie zu klappen scheint. Einfach ganz Geil! Haben das Heu auf der selben Bühne -Oder einfach generell zu viel Stroh im Kopf- was einfach immer wieder zu neuen Überraschungen führt.

Mr. Sturkopf auf Mr. Orientierungslos loszulassen könnte man jetzt als verantwortungslos taxieren, kann aber auch in so ner super genialen Freundschaft enden wie die unsere. Einfach unvergessen bleibt einfach als wir den ganzen Zug von Zürich nach Oberglatt unterhalten haben. Für mich DAS Paradebeispiel wie wir funktionieren. Kriege heute noch Bauchschmerzen vor Lachen wenn ich an diesen Tag denke. Oder Berlin. Man man man das war was. Meine fresse was wir schon an Bullshit abgelassen haben, ich glaube das geht auf keine Kuhhaut. Und wenn man bedenkt das wir so gut wie immer komplett anderer Meinung sind, könnten wir schon fast als Phänomen durchgehen.1

Manche Leute dürfen einem einfach Sachen sagen für die andere schon längst eines gescheuert bekommen hätten. Du gehörst zu jenen die mir ALLES sagen dürfen/können (und die Rechnung dann später bekommen Zwinkerndes Smiley ).

Aber auch ganz egal warum oder wie das bis jetzt so klasse funktioniert hat und hoffentlich auch noch lange funktionieren wird, dafür möchte ich dir danken. Stürzen wir die Welt ins verderben! War geil, is geil und wird geil werden!

Hey Bratä, heb Sorg, mir gsend eus

Liebi Grüäss Baum